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13.10.10 08:22 Alter: 8 yrs

Jeder dritte Trennungsvater lebt in Armut ohne Anspruch auf Mindestsicherung

 

Linz (OTS) - Nach Schätzungen des Vereins vaterverbot.at fallen 37% der unterhaltspflichtigen Väter mit ihrem frei verfügbarem Einkommen unter der Armutsgrenze von 951 Euro monatlich.
Rund 26% bleibt nicht einmal das Existenzminimum von 772 Euro pro Monat. Unterhaltspflichtige Väter können gezwungen werden, mit 75% des Existenzminimums, also mit 579 Euro oder weniger pro Monat auszukommen. Die "Anspannung", wo der Unterhalt nicht am realen, sondern an einem höheren fiktiven Gehalt bemessen wird, verschärft die Situation zusätzlich. Diese Missstände sind weitgehend bekannt und führen dazu, dass manche Vermieter nicht einmal mehr Wohnungen an unterhaltspflichtige Männer mit mehr als zwei Kindern vergeben.

Allerdings: Bei der neuen Mindestsicherung werden die unterhaltspflichtigen Väter nicht einmal erwähnt, es wird so getan wird als bestehe dieses Problem überhaupt nicht.

Wenn der Staat im Unterhaltsrecht Rahmenbedingungen schafft, die viele Väter in die Armut treibt, so sollte den Betroffenen wenigstens mit der Mindestsicherung ein Leben am Existenzminimum ermöglicht werden. Von einem Leben in Würde ganz zu schweigen.

Volltext: www.vaterverbot.at/mindestsicherung.html

Rückfragehinweis:

info@vaterverbot.at vaterverbot.at/impressum.html

 

www.vaterverbot.at/fileadmin/downloads/newsletter/VaterverbotNewsletterMindestsicherung2010.pdf


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