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Demo in Wien für Väterrechte 12.06.2010 12:00-15:00

Start 12:00h am Karlsplatz, Ende 15:00h Bundeskanzleramt am Ballhausplatz

 

Route: Resselpark, Kärntner Strasse, Graben, Kohlmarkt, Schauflergasse, Ballhausplatz

Abschlusskundgebung: Beim Bundeskanzleramt am Ballhausplatz

 

 

Wir Väter wollen mehr Verantwortung für unsere Kinder übernehmen. Manche Mütter tun sich schwer, Verantwortung abzugeben. Umgekehrt wissen wir, dass manche Väter die Verantwortung ihren Kindern gegenüber vernachlässigen. Wir, aktive und verantwortungsbewusste Väter haben es satt, mit jenen ständig in einen Topf geworfen zu werden. Wir Väter finden es unerträglich, ständig in der Bittstellerposition sein zu müssen, ob und wie lange wir unsere Kinder sehen dürfen und wer bei den Besuchskontakten dabei sein darf. Mütter werden oft zu Gatekeepern.

Besonders nach der Trennung ist es für viele Väter schwierig, ihren Kindern Vater zu bleiben, bei aktivem Widerstand der Mutter sogar unmöglich. Oft bedeutet das für Väter jahrelange, zermürbende und letztlich erfolglose Verfahren vor österreichischen Gerichten. Viele Väter stehen das seelisch nicht durch und resignieren. Diesen Vätern wirft man dann auch noch mangelndes Interesse an ihren Kindern vor.

 

"Wenn die Mutter nicht will, geht gar nichts" ist ein Ausspruch von Richtern, den viele betroffene Väter kennen.

Mit rechtsgültigen Besuchsrechtsbescheiden sehen sie sich mit der Tatsache konfrontiert, dennoch ihre Kinder nicht sehen zu können. Mütter ignorieren vielfach diese Bescheide, und damit auch die Kinderrechte, ohne die geringsten Konsequenzen befürchten zu müssen. Nicht nur, dass Väter und ihre Kinder um ihre natürlich gewachsenen, innigen und liebevollen Beziehungen gebracht werden ! Es wird auch der Rechtstaat ausgehöhlt, solange papierenes Recht sich jederzeit ungestraft brechen lässt.

Zu viele Kinder in unserem Land wachsen ohne leibliche Väter auf, was deutlich negative Folgen für sie hat. Hier wird grosses Leid wie am Fließband produziert, wahrscheinlich auch nicht ganz zufällig.

 

Rund 40% der Kinder verlieren den Kontakt zu ihren Vätern innerhalb von ein bis zwei Jahren nach der Trennung der Eltern. Kinder die ihre Väter entbehren, sind in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung gefährdet. Nach übereinstimmenden Studien sind sie auffälliger in der Schule, aggressiver und depressiver, leiden verstärkt unter Angstzuständen, werden viel häufiger straffällig und kommen eher mit Drogen in Berührung.

 

 

Wir Väter haben Hochachtung vor jeder alleinerziehenden Mutter, die es mit ihren Kindern allein schaffen muss, weil der Vater nicht Vater sein will ! Wir Väter haben aber kein Verständnis für Mütter, die die Väter aktiv ausgrenzen und die Liebe der Kinder zu ihren Vätern zerstören !

 

 

Wir haben es satt, ständig in irgendein politisches Eck (meistens in ein Rechtes) gestellt zu werden. Vaterverbot.at hat mit Parteipolitik nichts zu tun. Im Gegenteil, wir fühlen uns von den vielen österreichischen Parteien im Stich gelassen !

Wir wollen endlich ernst genommen werden !

Wir wollen in Entscheidungsprozesse eingebunden werden !

Die Zahl der Opfer steigt von Tag zu Tag, und alle schauen weg.

 

 

 

 

Hintergrund

 

Die derzeitige Rechtsgepflogenheit geht auf Meinungen zurück, die schlichtweg veraltet sind. Das Gesellschaftsbild hat sich weitgehend gewandelt. Österreichische Rechtsprechung wird der gesellschaftlichen Realität einfach nicht mehr gerecht. Wechselseitige Emanzipation, Väterkarenz, Lebensstil und moderne Lebenseinstellungen haben das Engagement in der Eltern-Kind-Beziehung tiefgreifend gewandelt. Männer bauen heutzutage tiefe Beziehungen zu ihren Kindern auf ! Männer wissen heutzutage, wie man Windeln wechselt, badet, kocht, putzt oder Schlaflieder singt.

 

 

Frauen dagegen stehen heute oft im Berufsleben und versuchen, die Unterbrechung ihrer Karrieren zu minimieren. Daraus entstehende Lücken werden zunehmend durch die Väter gefüllt, die traditionelle Aufgaben in der Kinderversorgung übernehmen.

 

 

Nach Trennungen, bei denen Kinder als Mittel der Erpressung missbraucht worden sind, werden diese Bindungen oft zerstört.

Die Beziehungsbilder der Kinder werden durch Manipulation der Kinder verzerrt.

Über die Zwischenstufe der Besuchsregelung tritt, da kein wirkliches gemeinsames Leben und kein gemeinsamer Alltag mehr möglich ist, Entfremdung und schließlich der Abbruch der Beziehung ein. Dagegen ist unser Rechtssystem weitgehend machtlos.

 

 

 

Ziele

• Gleichberechtigte Elternschaft in Bezug auf Rechte und Pflichten dem Kind gegenüber.

• Ein Umgangsrecht besteht aus annähernd gleich dauernden Elternzeiten. Die Besucherrolle der Eltern muss abgeschafft werden, da sie unnatürlich und widersinnig ist. Ein Vater und eine Mutter können nicht Besucher sein. Eine große Zahl von Experten spricht sich für eine Betreuung der Kinder durch beide Elternteile aus.

• Einführung eines Rechtssystems, bei dem das Kindeswohl auch tatsächlich im Vordergrund steht ! Eine Betreuung der Kinder durch beide Elternteile in einer "Doppelresidenz" sollte der anzustrebende Regelfall sein.

 

 

• Grundsätzliche Gemeinsame Obsorge beider leiblicher Elternteile, unaufhebbar und unabhängig vom Familienstatus.

• Sofortige unmittelbare Durchsetzbarkeit eines annähernd gleich dauernden Umgangsrechtes mit den Kindern für beide Elternteile. Ausnahmen davon nur dann, wenn es zum Schutz des Kindes zwingend erforderlich ist.

• Umsetzung des Rechtes der Kinder auf beide leibliche Elternteile (UN- Kinderrechtskonvention).

• Bei Verzug eines Elternteils verbleibt das Kind beim Wohnort-stabilen Elternteil.

• Eine gerechte Kind-Übergabe/Übernahme-Regelung, bei der sowohl zeitliche, als auch finanzielle Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des Eltern-Kind-Kontakts von beiden Elternteilen getragen werden.

• Ein an Betreuungszeiten orientierter Unterhaltsausgleich, bemessen am Regelbedarf und nicht am tatsächlichen Einkommen.

 

Presse:

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Forderungskatalog

Veranstalter:

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Veranstalter

 

















Foto: vaterverbot.at

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