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Eine besorgte Oma die Rat braucht!

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Verfasst am: 16. 09. 17 [09:51]
Oma_Gaby
Dabei seit: 15.09.2017
Beiträge: 1
Ich bin eine wahnsinnig besorgte Großmutter von einem 4jährigen Enkelsohn und einr 1jährigen Enkeltochter, väterlicherseits!
vor ca.10 Tagen hat die Kindesmutter wieder einmal beschlossen ihren eigenen Weg zu gehen und die Bezieung, dieses Mal, endgültig zu beenden.
Wenn auch traurig so ist dies zu akzeptieren.
Fakt ist, dass die Kindesmutter, schon vor der Geburt der Kinder, weder physisch, psychisch noch intellektuell im Stande war einen ordentlichen Haushalt zu führen. Auch damals herrschten schon desaströse Zustände.
Zu meinem tiefsten Bedauern haben sich meine Befürchtungen, nach der Geburt des ersten Kindes bewahrheitet und wurden nach der Geburt des zweiten Kindes noch schlimmer. Ich weiß, dass ich als Großmutter keinerlei Rechte habe mich hier in irgendeiner Weise einzumischen. Ich kann nur im Hintergrund mitwirken um die Zustände einigermaßen im Zaum zu halten, was ich auch getan habe.
Wie? Die Kinder waren oftmals in meiner Obhut, mindestens an zwei Wochenenden im Monat und auch sonst immer wieder spuradisch. Vor vier Wochen hatte ich beide Kinder für mehrere Tage in Obhut, damit die Kindesmutter und auch der Vater einen gemeinsamen Kurzurlaub, ohne Kinder, in Zweisamkeit genießen können. Ich habe eine besonders gute Beziehung zu meinen Enkelkindern, sie sind sehr gerne bei mir und jedes Mal wenn wir telefonieren fragt der 4jährige immer wieder ob er bei mir schlafen darf! Finaniell habe ich sie insofern regelmäßig unterstützt indem ich für die Kinder die dringend benötigte Kleidung gekauft habe und auch regelmäßig für die ganze Familie gekocht habe. Oftmals Essen vorbei gebracht habe, damit die Kinder gut ernährt sind.
Es ist zu erwähnen, dass die Kindesmutter selbst in wirklich schlimmen Verhältnissen aufgewachsen ist und keinerlei Verantwortungsgefühl und auch keinerlei Kenntnisse der Haushaltsführung beigebracht bekommen hatte. Mit anderen Worten sie konnte und kann werder kochen und wusste auch nicht wie man eine Waschmaschine benutzt ect. Meine Hilfe diesbezüglich wollte sie nie in Anspruch nehmen weil sie dazu zu stolz war. So ist es eine Tatsache, dass sie auch bis dato kein Interesse daran hat,vorranig zum Wohle der Kinder, einen ordentlichen Haushalt zu führen. Ich kann gut verstehen und akzeptieren, wenn sich jemand gerade von der "Schwiegermutter" NICHT helfen lassen will.
Ich habe ihr angeobten, dass sie, wenn sie schon meine Hilfe diesbeüglich nicht will, dass sie doch die Hilfe von Aussen in Form von FamilienhelferInnen in Anspruch nehmen soll.
Auf diese Vorschlag reagierte sie sehr aggressiv und drohte mir mit Kindesentzug! Da ich eben weiß, dass ich als Oma keinerlei Rechte habe, ausser wenn alles im Argen liegt die Scherben aufsammeln, habe ich "die Füße still gehalten" und die Mißstände versucht zu akzeptieren. Es war und ist sehr schwer für mich, mit zu erleben wie mit nahezu Überschallgeschwindigkeit "die Karre in den Dreck gefahren" wird.

Die Eltern haben das Sorgerecht zu beiden Teilen, allerdings will die Kindesmutter das Aufenhaltsbestimmungsrecht. Eine Einigung der beiden Parteien im Zuge einer Doppelresidenz kommt für die Kindesmutter nicht in Frage, mit der Begründung, dass ja der Vater die Kinder eh jederzeit haben kann.
Das stimmt auch! Ich bin mir sicher, dass der Kindesvater die Kinder oft sehen darf. Allerdings, wird sie (und das ist so sicher wie das Amen im Gebet) die Kinder immer wieder als Druckmittel verwenden.
Da sie mit Geld überhaupt nicht umgehen kann, vor drei Tagen hat sie mit dem Gedanken geliebäugelt sich um 450 Euro eine Schildkröte samt Zubehör zu kaufen (sie war in der Tierhandlung), obwohl sie keinen Cent für eine Wohnung hat - im Gegenteil- sie ist verschuldet.
So viel zu Thema Sorgepflicht für die Kinder! Und dies ist nur der Gipfel des Eisberges.

Es sieht momentan so aus: Wenn sie bald eine Wohnung bekommt, ist sie mit den Kindern vorerst mal weg und hinterlässt den ganzen Scherbenhaufen, den der Kindesvater alleine weggräumen muss. Sie haben vor vier Monaten ein Haus zur Miete bezogen. Die Kündigung und das Leehräumen, die Miete und und und...muss der Kindesvater alleine machen. Sie ist dann mal weg.
Mein Sohn kann und muss dann bei mir unter kommen, damit er sich finanziell nicht übernimmt (ihr Väter wisst ja wovon ich rede).
Wir, mein Sohn und ich wollen nicht in die Schuldenfalle gelangen was zwangsläufig passiert, wenn die Uneinigkeiten bei Gericht geregelt werden müssen. Grundsätzlich würde ich auch da meinen Sohn unterstützen und mir eventuell zu meiner ganztags Beschäftigung einen Nebenjob suchen, wenn wir eine reelle Chace hätten. Was definitiv nicht gegeben ist.
Eh schon wissen...Mutter hat Vorrang.

Meine Fragen: Ich habe die Mißstände schriftlich und bildlich dokumentiert..bringt dies beim Jugendamt oder sogar bei Gericht etwas oder ist dies äußerst kontraproduktiv.

Frage zwei: Bring es was, wenn ICH als Großmutter, Rat und Hilfe beim Jugendamt in Anspruch nehme und den Sachverhalt auch mit meinen Dokumentationen darlege? Oder, mach ich damit alles falsch, was nur falsch gemacht kann?
Soll ich weiterhin zusehen und die Füße still halten?

WAS soll ich tun?

Ich möchte NICHTS falsch machen und ich möchte mir, egal welchen Verlauf die Angelegenheit nimmt, keinerlei Vorwürfe machen müssen, von wegen... ich habe NIX getan um meine Enkelkinder zu beschützen!

Ich würde mich sehr freuen, von euch diesbezüglich Rat zu bekommen und bedanke mich, von ganzem Herzen, im Voraus!



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