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Noch 14 Tage und dann bin ich einer von euch :-(

Autor Nachricht
Verfasst am: 12. 02. 10 [10:18]
Alex_P.
Themenersteller
Dabei seit: 02.02.2010
Beiträge: 6
Hallo Väter!

Ein kleiner Zwischenbericht von meiner Seite - ich bin ja nun mittendrin im Chaos...

Stand der Dinge ist, dass meine Ex bereits große Teile des Hausrats und der Spielsachen vom Kleinen in die neue Wohnung gefahren hat. Am 20. kommt nun der Möbeltransport, damit sie die Großstücke ebenfalls noch übersiedeln kann. 2-3 Tage später ist sie (und mein Sohn) wohl weg.
Auch wenn ich den Tag ein wenig fürchte, an dem ich erstmals alleine aufwachen werde, so freue ich mich auf der anderen Seite, dass die spannungsgeladene Zeit dann endlich vorbei sein wird (dauert ja nun schon seit Oktober an).
Ausbezahlt habe ich sie nun bereits (natürlich gegen Unterschrift, auch wenn sie kurz meckerte) und der Hausrat wurde "geteilt" (was halt sie darunter versteht - frei nach dem Motto, was dir gehört gehört auch mir und was mir gehört geht dich nix an icon_wink.gif. Naja, sie hat es zumindest versucht... Nachdem ich mir aber dann doch zu schade bin, auch noch um die Kaffeehäferl zu streiten, war ich da großzügig, geht ja nicht wirklich um hohe Beträge.
Besuchsrecht haben wir untereinander abgesprochen, wie bereits weiter oben beschrieben. Bei den Alimenten haben wir uns nun auf einen Betrag geeinigt, der dem dann berechneten sehr nahe kommen wird, bis eben einen Entscheidung vom JA kommt.

Ach ja, eines noch und zwar etwas wichtiges: Seit dem Zeitpunkt, an dem ich mich mit der Situation "abgefunden" habe und im Kopf wieder frei wurde geht mir rundherum eigentlich alles "auf": Mir wurde ein neuer, besser dotierter Job angeboten, um Sport läuft es wieder weit besser, ich lerne viele nette und interessante Leute kennen, meine Familie hat sich wieder zusammengeschweißt etc.

Interessanter Weise sind da sehr viele Punkte dabei, wegen deren Nichterfüllung meine liebe Ex das Weite sucht, bzw. die sie mir vorgeworfen hat.
Resümee: Jetzt wo sie weg ist, entwickeln sich diese Punkte ins Positive!

Da müsste man ja direkt fragen, wer hier wen 8 Jahre lang blockiert hat banghead.gif
Verfasst am: 11. 03. 10 [14:09]
Alex_P.
Themenersteller
Dabei seit: 02.02.2010
Beiträge: 6
Hallo Väter!

Nun sind die ersten 3 Wochen seit der Trennung von meinem Sohn (und meiner Ex) vorbei und ich berichte euch gerne, was geschah.

Vorab möchte ich berichten, dass es mir eigentlich gut geht und das Verhältniss zur KM seit der Trennung besser wurde icon_eek.gif . Ich bin natürlich nicht so blauäugig zu meinen, dass sich dies in den nächsten 20 Jahren nicht von einem Tag auf den anderen ändern kann.
Mit aus diesem Grund habe ich nun begonnen ein "Besuchstagebuch" zu führen in dem ich festhalten, wann mein Sohn bei mir war, was wir da gemacht haben, ob er krank oder gesund war, was mich der Tag gekostet hat und wie die Übernahme bzw. -gabe funktioniert hat. Ich denke, dass diese Informationen irgendwann durchaus nützlich sein könnten (sollte sich das Verhältnis zur KM verschlechtern).

Aber wie gesagt, im Moment läuft alles den Umständen entsprechend gut, eigentlich viel besser als ich befürchten musste. Ich hatte meinen Sohn (er ist jetzt 20 Monate) bereits nach 2 Wochen für ganze 3 Tage übers WE bekommen. Ich hatte wahrlich Angst vor diesem ersten Mal, da ich nicht wusste, wie mein Sohn reagieren wird, ob er mich mag, erkennt, wie sie reagiert etc.
Es lief alles perfekt. Die Übergabe funktionierte in meine Richtung bestens, bein Sohn lief mir mit "Papa, Papa-Rufen" entgegen und wandte sich sofort von der KM ab icon_eek.gif . Auch als sie ihn noch zum Abschied knuddeln wollte, drückte er sich von ihr weg und wollte unbedingt zu mir. Bei der einstündigen Autofahrt zurück zu mir sang mein Kleiner die ganze Stunde, bis er dann auf den letzten 10 km einschlief icon_razz.gif . Beide Nächte verliefen super, im Gegensatz zu dem was mir die KM erzählte (nämlich, dass er hypernervös sei zur Zeit und nicht schläft, bzw. teils ein wenig aggresiv sei), erlebte ich mit meinem Sohn dann zwei wunderschöne Tage, die ruhig und sehr fröhlich abliefen. Am Sonntag dann schlief er am Nachmittag gezählte 3 Stunden, was dazu führte, dass ich ihn eigentlich zu spät zur KM (erst um 19:30 Uhr) bringen konnte.

Jetzt das überraschende: Sie war nicht sauer! Sogar als sie mir am nächsten Tag am Telefon sagte, dass sie bis halb elf brauchte, ehe er schlief - kein Wort des Vorwurfs (so kenn ich sie gar nicht).
Noch am Sonntag bei der Rückgabe ebenfalls etwas total untypisches für die KM. Ich kam bei ihr in der Wohnung drauf, dass ich in 14 Tagen (wir haben alle 14 Tage ein langes WE ausgemacht) nicht kann, da ich einen Kurs habe. Auch hier kein Vorwurf, sondern sofort der Vorschlag von ihr, dass ich den Buben doch nicht 3 Wochen alleine lassen kann und ich ihn dann eben gleich in 6 Tagen für das nächste WE wieder holen soll - ich dachte, ich falle aus den Schuhen. Ich hatte mit einer Schimpftirade gerechnet, aber doch nicht mit sowas!

Seit der Trennung telefonieren wir im Übrigen täglich, oft auch mit Bildtelefon, damit ich meinen Sohn sehen kann bzw. noch wichtiger, er mich. Sie scheint sich wirklich daran zu halten, dass sie der Meinung ist, dass der KV sehr wichtig für das Kind sei.

Heute hat sie mich gefragt, ob es mir Recht wäre, wenn ich den Kleinen im Sommer für 2 Wochen zu mir nehemen könnte - no na ned, natürlich! Auch noch eine Woche mehr bei meinen Eltern (?) wäre für sie ok. Auch eine Ausdehnung der 2-wöchigen Besuche von 3 auf 4-5 Tage (dann halt Mo-Di bei meinen Eltern) wäre für sie eine gute Lösung, sagt sie.

Gut, ich geh jetzt einmal von der Euphorie herunter, denn mir ist durchaus bewusst, dass dies sehr schnell von einem Tag auf den anderen anders sein kann. Sie braucht nur mal einen kennen lernen, schon wird es losgehen. Ich bin aber froh, dass sie zur Zeit nicht blockiert und ich wohl zu einer sehr geringen priviligierten Vätergruppe gehören darf.

Ich freue mich nun auf das kommende WE mit meinem Sohnemann, werde es genießen und meine Akkus auftanken. Denn eines ist auch klar: natürlich habe ich nun viel Freiheit und kann machen was ich will, ABER es ist auch verdammt leer in der Wohnung icon_rolleyes.gif
Verfasst am: 11. 03. 10 [14:15]
Alex_P.
Themenersteller
Dabei seit: 02.02.2010
Beiträge: 6
...eine kleine Ergänzung noch.
Auch ich bekam mittlerweile Post vom JA und zwar sogar 2x. Einmal von der Stadt wo sie nun wohnt und einmal von meiner Stadt. Gut, es ging nicht um viel, sondern nur um die monatlichen Zahlungen ABER was mir sofort auffiel war der Ton in den Schreiben (wenn man zwischen den Zeilen lesen kann)...
Beide endeten auch mit "wenn sie nicht....sind wir gezwungen...).

Für mich klingt das (das waren die 1. Schreiben an mich) wie...
"du depperter Vater, der du sicher irgendwann Schwierigkeiten machen wirst und von Grund auf böse bist..."

Eigentlich eine Frechheit!
Verfasst am: 11. 03. 10 [21:41]
kalashnikov
Dabei seit: 30.06.2009
Beiträge: 8
... "welcome" im Club ...



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