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Können wir nicht Schmerzensgeld einklagen?

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Verfasst am: 11. 03. 10 [21:44]
Otto
Themenersteller
Dabei seit: 10.12.2009
Beiträge: 128
Lohnsburg, Donnerstag, 11. März 2010
Heute kam mir folgende Idee:
Was würde passieren, wenn viele Väter (und einige Mütter) eine Sammelklage gegen Vater Staat richten würden für erlittene psychische Schmerzen?

Irgendjemand muss doch verantwortlich sein für dieses unendliche Meer von Leid, in dem zig-tausende österreichische Eltern und Kinder schwimmen, oder nicht?
Handeln die Ämter, Gutachter, Richter nicht im Auftrag des Staates und ist also nicht der Staat für die Konsequenzen dieses Handelns verantwortlich?

Wenn die normale Umgangssprache bei diesem Thema seit vielen Jahren nicht verstanden wird, könnten wir es nicht einmal mit der „Sprache Geld“ versuchen?
Geld ist ja eine Sprache, die Viele doch noch verstehen.
Schmerzensgeld ist ja eine bewährte Sache, seit vielen Jahren auch für psychische Schmerzen eine Selbstverständlichkeit.

Wenn man das einigermaßen „gerecht“ bewerten könnte, kämen astronomische Summen zusammen. Wenn ein Großteil der betroffenen Eltern und Kinder das einfordern würde, würde das wahrscheinlich den Staatsbankrott bedeuten.
Aber es würden ja nicht alle das einfordern, vielleicht nur jedes zehnte Mitglied von ´Vaterverbot´.
Eine einfache grobe Rechnung lässt die Dimension erkennen:
500 Menschen mal 5 Jahre (durchschnittliche Zeit) ist gleich 2500 Jahre, mal 10 000 Euro (durchschnittliches Schmerzensgeld pro Jahr) ist gleich 25 Millionen Euro.
(Ist doch nicht so viel wie vermutet, aber die tatsächlich Betroffenen wären ein Vielfaches...)
Was sagen zu diesem Gedanken normaldenkende betroffene Menschen?
Und was sagen dazu die Fachleute?
Würde das gehen? Und wie? .........

(Wieder eine vielleicht verrückte Idee von Rudolf)

Lug und Trug gilt als verbürgte Wahrheit, während man die Wirklichkeit nur vom Hörensagen kennt. (Thoreau: Walden)
Verfasst am: 16. 03. 10 [22:29]
anni21
Dabei seit: 30.09.2009
Beiträge: 67
icon_evil.gif Hallo Rudolf
mit dem Ansinnen einer Sammelklage bist du bei weitem nicht alleine. Obwohl ich nur die Partnerin eines betroffenen Vaters bin, überlege ich mir diesen Schritt auch. Mein Partner ist arbeitsunfähig und krank, seine Kinder sind fremde Menschen geworden, die er finanziert hat und noch weiter finanzieren darf. Nicht nur er, sondern auch ich leide als seine neue Partnerin. .. und davon gibt es genug. Bin also bei einer Sammelklage sofort dabei.
Anni L. banghead.gif
Verfasst am: 17. 03. 10 [00:18]
Otto
Themenersteller
Dabei seit: 10.12.2009
Beiträge: 128
Anni, für dich ist das also nicht verrückt. Warten wir einmal und schauen wir, ob der Gedanke auch von anderen aufgenommen wird.
Josefvater, was sind deine Überlegungen dazu? Du bist ja ein Rechtsprofi und überhaupt ein Universalgelehrter in allen diesen Fragen.
Gibt es vielleicht schon Erfahrungen mit Schmerzensgeld ...?

Lug und Trug gilt als verbürgte Wahrheit, während man die Wirklichkeit nur vom Hörensagen kennt. (Thoreau: Walden)
Verfasst am: 17. 03. 10 [21:19]
anni21
Dabei seit: 30.09.2009
Beiträge: 67
Hallo Rudolf,
rufen wir gemeinsam Väter (Mütter und Kinder) auf, sich mit Schmerzensgeldansprüchen an einen Staat zu wenden, deren Gesetze nicht ZUM Wohl sondern GEGEN das Wohl ihrer Bürger agiert.
Anni L.
Verfasst am: 18. 03. 10 [00:25]
Otto
Themenersteller
Dabei seit: 10.12.2009
Beiträge: 128
Anni, gerne. Nur weiß ich nicht, wie man das professionell macht. Es muß sich wohl ein kompetenter Helfer finden. Und er wird sich finden, wenn es sein soll.
Lieben Gruß.
Rudolf

Lug und Trug gilt als verbürgte Wahrheit, während man die Wirklichkeit nur vom Hörensagen kennt. (Thoreau: Walden)



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