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Besuchscafe

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Verfasst am: 27. 07. 10 [17:25]
Stinkstiefelmama
Dabei seit: 24.07.2010
Beiträge: 23
Mediation? Der Mensch manipuliert nur, lügt nur, sooft er den Mund aufmacht. Das ist ein Mensch, der lächelt dir ins Gesicht und im nächsten Moment rammt er dir ein Messer rein. Egal was man mit ihm spricht, er versucht einen Vorteil daraus zu ziehen und was auch immer gegen einem, in dem Fall gegen mich, zu verwenden, mich einzulullen, und weitere Intrigen zu spinnen und schauen, wie er schnellst- und bestmöglichs mich und meine Beziehung zerstören kann. Ich mach in Gegenwart dieses Menschens nie mehr meinen Mund auf. Es geht ihm nicht ums Kind. Das Kind ist ihm egal. Das Kind ist seine Waffe, die er gerne in Händen bekommen würde um sie zu laden. Ihm wäre es das liebste, es würde sie nicht geben oder einem von uns würde was passieren. Dann müsste er keine Alimente mehr zahlen.

Was eine Kinderseele
aus jedem Blick verspricht!
So reich ist doch an Hoffnung
ein ganzer Frühling nicht.
Verfasst am: 28. 07. 10 [08:48]
Werner
Dabei seit: 31.01.2009
Beiträge: 81
Kallisto schrieb:

Stinkstiefelmama schrieb:

Damit ich mir eine Vorstellung vom Besuchscafe machen kann:
...



*Wie rennt das dort ab?
Dort rennt gar nichts. Man könnte es mit einer Seifenoper im Fernsehen vergleichen. Aber natürlich freut man sich sein sein Kind sehen zu können.
*Kostet das was?
Natürlich kostet das was. Zwischen 40 und 55 Euro die Stunde. Also bei 2Std/woche 400-550 Euro pro Monat, also neben Alimente fast nicht leistbar, zumindest nicht für die meisten.
Ausserdem muss man sich meist Urlaub nehmen z.B. Termin am Dienstag um 10:30h
*Wer kommt für die Kosten auf?
Na wer sollte aufkommen? der Vater natürlich, wer denn sonst.
*Was passiert in einem Besuchscafe?
gar nichts
*Was kann der Vater dort alles mit dem Kind machen?
je nach Vaters Kreativität etwas mehr oder weniger als nichts
*Wie nähert sich Vater und Kind an?
Warum annähern? Das Kind springt einem sowieso sofort um den Hals, besonders wenn es bereits an Vaterverlust leidet.
*Wie lange haltet sich das Kind dort auf?
Solange man sich das leisten kann und Geld einwirft, darf man sein Kind sehen.
*Und begegnet man dann auch den Ex-Partner?
Wie man will. Kinder werden jedenfalls bei derart kranken Übergaben psychisch gestört.
*Muss man dort mit dem Ex-Partner reden?
Wie man will.
*Kann man gezwungen werden mit dem Ex-Partner zu reden?
Wer sollte jemanden zu soetwas zwingen können, allerdings würde ich mir an Deiner Stelle einen Mediationstermin ausmachen, klingt ja furchtbar.
*Wer macht die Termine aus?
Besuchscafe Vater Mutter. Geht natürlich auch telefonisch.
*Was, wenn ein Termin vom einen oder anderen nicht eingehalten werden kann, aus beruflichen Gründen oder aus gesundheitlichen Gründen?
Was soll dann sein. Sieht das Kind seinen Vater halt nicht, wem kümmerts.
*Bekommt man dann Ersatztermine?
nächster Termin.
*Muss man für abgesagte Termine zahlen?
Nein, nicht wenn rechtzeitig, wär ja noch schöner.
*Wie ist das bei Nichterscheinen?
Muss man zahlen.
*Wie lange geht man in so ein Besuchscafe, bis man normale Besuche des Kindes haben kann?
Meist geht ohnehin das Geld aus.
*Was muss ein Vater dort überhaupt machen um zu "entsprechen"?
Am besten seine Gosche halten und alles runterwürgen und hoffen es kommt nicht unerwartet hinauf.
*Wird das alles dokumentiert und beobachtet?
Angeblich ja.
*Wie ist das für Vater und Kind?
Beschissen, wie sollte es sonst sein.

Aber glaub mir die meisten Väter halten das sowieso nicht lange durch. Weder nervlich noch finanziell. Irgendwie ist es ja pervers um sein eigenes Kind sehen zu können beinahe einen Euro pro Minute zu bezahlen bis der Vorhang wieder runtergeht.


Im großen und ganzen stimmen die Aussagen zu den Fragen von ...mama!
Aber nicht immer muss man dafür bezahlen!
In meinem Fall wurden die kosten vom Flaf( Familienlastenausgleichfond) übernommen und ich musste pro Treffen nur €1,50;- bezahlen.
Bei mir ist es nicht an den Kosten gescheitetrt, sondern an der Einstellung meiner 4 Kinder gegen mich. Die KM hat meine Kinder seit Jahren belogen und gegen mich so eingestellt, das die Kinder mir bei der Begrüßung nicht einmal die Hand gegeben haben und ich das Gefühl hatte, fremde Menschen vor mir zu haben. Das aht von meiner Seite vorerst zu einem Abbruch geführt.

Ein Besuchscafe kann auf keinen Fall eine Lösung für uns Väter und Mütter sein.
Wenn uns etwas am Wohl der Kinder liegt, müssen wir respektvoll miteinander Umgehen, damit die Kinder einer positiven Zukunft entgegen gehen können!
Die Kinder werden es uns eines Tages danken, wenn sie selbst Familie haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Vätern und Müttern alles gute und denkt an das Wohl eurer Kinder. Narzisstisches Verhalten von Obsorgeberechtigten gehört nicht in unsere Gesellschaft, ist Krankhaft und gehört behandelt.

Zum Schluss möchte ich meinen Kindern noch schöne Ferien wünschen, falls sie wieder einmal hier gelesen haben sollten, werden sie hoffentlich bald verstehen, dass ich nur das beste für sie möchte.
Nähmlich Vater sein! icon_rolleyes.gif
lg Werner
Verfasst am: 03. 09. 10 [19:52]
auslandspapa
Themenersteller
Dabei seit: 26.02.2009
Beiträge: 19
Hallo Marco,

Du hast mal angeboten einen Anwalt in Raum München zu empfehlen.
Bitte lass mich wissen wie der heisst.
Leider ist es bei mir nun auch so, dass die KM mir meine Tochter seit 5 Monaten vorenthält und ich kann einfach nicht mehr.
Die Sache muss zum Anwalt bevor ich noch an der Sitaution zugrunde gehe. Derzeit bin ich jedenfalls 'way below 0'.... :[
Danke schon mal

ein zutiefst geknickter
auslandspapa
Verfasst am: 03. 09. 10 [23:18]
anni21
Dabei seit: 30.09.2009
Beiträge: 66
Hallo
Deutschland ist doch schon einen Schritt weiter als Österreich.
Hast du die gemeinsame Obsorge?
Stelle auf jeden Fall einen Antrag beim Gericht auf gemeinsame Obsorge und auf sofortige Wiederherstellung der Besuchskontakte.
Die Kindeswohlgefährdung sehe ich eher im Jähzorn der KM, vor allem wenn sie Schusswaffen besitzt. Wieso besitzt jemand überhaupt viele Schusswaffen?
Hilfe in Deutschland kommt vom Verein "Väteraufbruch" (googlesuche). Besuchscafe ist für mich eine Demütigung für Vater und Kind, ganz besonders wenn nichts vorgefallen ist. Welchen Eindruck muss ein Kind vom Vater haben, wenn ständig ein "Aufpasser" dabei ist? Was tun Mütter da ihren Kindern an? vielleicht sollte in den Beratungsstellen da angesetzt werden, anstatt Frauen in ihrer Verblendung zu unterstützen. Als geschiedene Frau und Mutter weiss ich sehr gut, wie solch´eine Verblendung sich nach einer Trennung auf die Erziehungsfähigkeit auswirkt.
Übrigens: ein psychiatrisches Gutachten über die Erziehungsfähigkeit von Müttern wird so gut wie nie veranlasst.
Alles Gute und gib´nicht auf!
Anni



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